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                       >>> C h r i s t o p h  K a m m e r t � n s   Texte 2                                              


Geteilter Genu� - �Norma� konzertant in Essen

Kritik zur konzertanten Auff�hrung von Vincenzo Bellinis Norma im Aalto-Theater Essen
In: Orpheus 10/2002, S. 18f. (gek�rzt abgedruckt, nachstehend vollst�ndig wiedergegeben / zur aktuellen Ausgabe)

Fand Norma bei ihrer Urauff�hrung 1831 an der Mail�nder Scala ein geteiltes Echo, dessen unfreundlichen Anteil der Komponist auf "eine starke Clique, die mir feindlich gesinnt war" zur�ckf�hrte, so mu� sich dieser Tage vor allem die Abendbesetzung beweisen - Bellinis Oper ist l�ngst etabliert, ja genie�t als exorbitante s�ngerische Herausforderung Kultstatus. Um so mehr stellt eine konzertante Auff�hrung eine Herausforderung dar, liegt die Aufmerksamkeit doch ausschlie�lich auf den vokalen Leistungen, die durch keinen szenischen Ausdruck beeintr�chtigt, von diesem aber auch nicht bem�ntelt werden k�nnen. Die gr��ten Erwartungen kn�pften sich im Aalto-Theater zweifellos an  L u a n a  D e V o l  (in Essen j�ngst als F�rberin in Die Frau ohne Schatten zu erleben), die sich im hochdramatischen Fach nicht zuletzt als Br�nhilde (u.a. in Bayreuth) Meriten erworben hatte. Was in der Partie der Br�nhilde weniger st�rend ins Gewicht f�llt oder als Mangel gar nicht zutage treten kann: ausladendes Vibrato und ungenaues Meistern virtuoser Passagen, beeintr�chtigt den Genu� bei Norma hingegen empfindlich. So sehr Frau  D e V o l  eine sp�rbare Identifikation mit der Titelrolle selbst unter Konzertbedingungen zugestanden werden mu� - stimmlich ist sie keine angemessene Norma. Vor allem die Koloraturen im ersten Akt gerieten s�mtlich zum ins Ungef�hre zielenden �rgernis. Ruhigere Passagen waren, obschon in allen Lagen sicher bew�ltigt, von sich ank�ndigendem Metall der �berbeanspruchung getr�bt. Der erste H�hepunkt und Publikumsfokus �Casta Diva� offenbarte diese M�ngel bereits zu Beginn des Abends deutlich.  S t e f a n  S o l t e s z  erschwerte seiner Protagonistin hier zudem eine souver�ne Gestaltung mit seiner Tempowahl, die kein S�nger der Welt ohne implantierten Blasebalg stre�frei h�tte ausf�llen k�nnen. Festzuhalten bleibt jedoch, da� Norma eine Figur mit Schicksal ist, und man wird nur in absoluten Ausnahmef�llen (Callas) erwarten d�rfen, da� eine S�ngerin und hervorragende Musikerin in der Lage ist, dieses Schicksal zu vermitteln, ohne auf das der eigenen Stimme unfreiwillig verweisen zu m�ssen. Von Herzen h�tte man Frau D e V o l, die immerhin, soweit in diesem S�ngern sehr zutr�glichen Theaterbau �berhaupt feststellbar, �ber eine gro�e Stimme verf�gt, ein Gegengewicht im m�nnlichen Part geg�nnt, - doch blieb sie auf sich allein gestellt: Der permanent ungl�cklich besetzte  J e f f r e y  D o w d  (v�llig unzureichend als Lohengrin, Kaiser und Cavaradossi) entt�uschte auch als Pollione mit kleiner und �beranstrengter, mitnichten heldischer Stimme. Das Beharren auf einer eindimensionalen, von der Psychologie der jeweiligen Rolle unbeeinflu�ten gesanglichen Gestaltung, der ungenaue Fokus der Stimme nebst Intonationsproblemen bei zus�tzlicher Abwesenheit jeden Legatos verderben dem Zuh�rer die Hingabe an die Musik. Zu w�nschen w�re  D o w d  eine regenerative Auszeit bei gleichzeitiger Besinnung auf sein angestammtes, lyrisches Fach. Durchaus vorteilhaft pr�sentierte sich hingegen  V i k t o r i a  V i z i n, die Adalgisas Lieb' und Leid mit runder, beweglicher, jugendlich frischer, wenn auch f�r die Partie etwas zu leichter Stimme zu Herzen gehend vermittelte.  M a r c e l  R o s c a  verlieh Oroveso stimmgewaltig m�nnliche Verve, verfiel aber, sicher wohlmeinend, ins unsch�ne Rufen. Der stimmlich blasse  H e r b e r t  H e c h e n b e r g e r  (Flavio) und der unausgeglichene, recht harte Sopran von  A s t r i d  K r o p p  (Clotilde) waren unter Ber�cksichtigung der bescheidenen Rollengr��e an diesem Abend weder ein Gewinn noch ein wirkliches �rgernis.  S t e f a n  S o l t e s z  wird man nicht nachsagen wollen, da� er die italienische Oper im Blut hat: Mit �berzogen langsamen Tempi, musikalisch unidiomatisch verschleppten oder gehetzten Ch�ren und - in den Introduktionen am auff�lligsten - bem�ht wirkender Agogik wurde er der Musik nicht gerecht. Dennoch: Die Essener Philharmoniker musizierten unter seiner Leitung kultiviert und klanglich ausballanciert. Die �u�erst heikle syntaktische Verklammerung der gro�en Duette mit ihrer Vielzahl von Stimmungswechseln und Neuans�tzen gelang ihm vorbildlich. Der Chor pr�sentierte sich von  A l e x a n d e r  E b e r l e  sauber einstudiert und beeindruckte sowohl mit volumin�sem Aplomb als auch durch �ngstlich-sensible Zartheit - bedr�ckend gelungen etwa das kollektive Erschrecken �ber das Schuldbekenntnis Normas. Der Abend wurde vom Publikum mit begeistertem Applaus aufgenommen.

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Durch Intrige zur Liebe

Kritik zur Inszenierung von Hector Berlioz' letzter Oper B�atrice und B�n�dict im kleinen Haus des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen
In: Orpheus 10/2002, S. 19 (gek�rzt abgedruckt, nachstehend vollst�ndig wiedergegeben / zur aktuellen Ausgabe)

Wo l��t ein Regisseur die S�nger agieren, wenn die komplette B�hne durch das Orchester besetzt ist? Im Orchester nat�rlich. So geschehen in der Inszenierung von Berlioz' letzter Oper B�atrice und B�n�dict im kleinen Haus des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen. Im Unterschied zu Lorenzo Fioronis M�nsteraner Ansiedelung von Cosi fan tutte im auf der B�hne getreulich nachgebildeten Orchestergraben blieb Immo Karaman platztechnisch wirklich kaum anderes �brig: Er mu�te die Handlung ins Orchester verlegen und die S�nger als Orchestermusiker einf�hren. Da� aus echter Not auch echte Tugend erwachsen kann, diesen Beweis konnte er in Gelsenkirchen zur, es sei vorweggenommen, gro�en Freude des Publikums wohl f�hren. Zu erleben war bei Karaman zun�chst das mehr oder weniger wohlwollende Miteinander innerhalb der bekannt heterogenen Gruppe der Orchestermusiker und Choristen w�hrend eines normalen Probentages. Die eigentlich spritzige Ouvert�re wurde von der Neuen Philharmonie Westfalen unter den inszenierten (und sehr berechtigten - "mehr Leichtigkeit!") Zwischenrufen von Samuel B�chli wenig luzide musiziert. Da� es sich hier nicht ausschlie�lich um die beabsichtigt realistische Darstellung einer allt�glichen Probe handelte, wu�te, wer im letzthin im gro�en Haus in Szene gegangenen Liebestrank miterlebt hatte, wie eine witzige, luftige Musik durch verschleppte und inflexible Tempi nebst einem kompakten, schlecht intonierten Orchesterklang S�ngern und Zuh�rern zur Marterstrecke ausgebreitet wurde. Im Unterschied zu seinem Kollegen Bernhard Stengel bei Donizetti unterst�tze B�chli seine S�nger allerdings mit angemessenen, beweglichen Tempi und erm�glichte ihnen die einwandfreie Bew�ltigung sowohl gro�er Koloraturarien - bravour�s, wenn auch sehr vibratoreich Noriko Ogawa-Yatake in der Eingangsarie der Hero - als auch liedhafter Formen: von r�hrender Zartheit Heros und Ursules (Anna Agathonos) Duo-Nocturne zum Ende des ersten Aktes. James McLean bestach zuvorderst durch seine perfekte Einf�hlung in die Rolle des nerv�s-verklemmten Kontrabassisten B�n�dict, der durch wohlwollende Intrige zur Liebe mit der Oboistin B�atrice erst hingesto�en werden mu�. Da� sein lyrischer Tenor obschon von einheitlicher und erm�dungsfreier Beherrschung aller Lagen best�ndig belegt klang, bedeutete einen bedauernswerten Abstrich am vokalen Genu�. Anke Sieloff �berzeugte hingegen sowohl szenisch als zickigst m�gliche Xanthippe in spe wie auch gesanglich mit einem allen Anforderungen gewachsenen forschen Mezzo. Der Schlu�applaus best�tigte ihre herausragende Leistung in einer Partie, �ber die Berlioz selbst urteilte: "Die Beatrice zu spielen, bedarf es einer Frau von gro�em Charakter". Erin Caves als Claudio und Nicolai Karnolsky als Don Pedro hatten wenig, der versierte Spa�macher Joachim Gabriel Maa� als Somarone praktisch keine M�glichkeit, ihre Stimmen nennenswert unter Beweis zu stellen. Sie fungierten ihren Partien angemessen im Wortsinne als supporting actors einer Handlung, die sie als Typen anlegt, w�hrend einzig die beiden Hauptpersonen eine Entwicklung erfahren - jene von Beziehungsskeptikern zu gl�hend Verliebten und schlie�lich Bindungswilligen. Karaman folgte Tim Alberys Amsterdamer Inszenierung des Vorjahres in der Erg�nzung der Belauschungsszene unter den m�nnlichen um eine genaue Parallele unter den weiblichen Akteuren, verzichtete aber im Interesse gebotener Kurzweil auf textliche Erweiterungen unter Zuhilfenahme der Shakespeareschen Vorlage �Viel L�rm um nichts�. Die Verlegung, ja Entwurzelung der Szene - das soll bei aller Wertsch�tzung der Inszenierung nicht verschwiegen werden - bringt nat�rlich unaufl�sbare Probleme mit sich bzw. l��t sich keineswegs glaubhaft durchhalten. Kann der Eingangschor "Der Mohr ist bezwungen" noch als Probensituation glaubhaft gemacht werden, so l�st sich die Handlung sowohl durch die getreue �bersetzung von Wulf Konold und Dagny M�ller (etwa: "Was genau meint ihr, Herrin?" oder: "Euer Antlitz leuchtet vom Glanz des Sieges!") als auch durch das wirklichkeitsferne, pausenlose Herumturnen im Orchesterproberaum von den gew�hlten Grundparametern der Szene: musikalische Probe, Rivalit�ten unter Musikern. Dies soll dem Regisseur jedoch ohne Z�gern nachgesehen werden, denn er versucht nicht, diesen Bruch zu verschleiern, sondern spielt damit: Niemand wird ernstlich vermuten, da� Musiker sich gegenseitig an einen Kontraba� gefesselt in den Schn�rboden ziehen ... - also alles cum grano salis. Dieses Augenzwinkern wurde vom Publikum gerne aufgefangen, denn alle Mitwirkenden, eingeschlossen der Dirigent - real und auf der Metaebene als Leiter der inszenierten Probe - waren mit Feuereifer und szenischem Witz bis zum Schlu� dieses zweieinhalbst�ndigen Vergn�gens bei der Sache. In das summarische Lob ist auch der Chor einzubeziehen, der ein Panorama glaubhafter Einzelpers�nlichkeiten entstehen lie� und auch musikalisch mit Ironie und Freude je nach Erfordernis der Szene den Gesangsverein der Nachbarkneipe oder einen vorbildlich kultivierten Klangk�rper gab - Empfehlung: Reingehen!

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Giovanni im Jugendclub

Kritik zur Inszenierung von W. A. Mozarts Don Giovanni  im Rahmen der RuhrTriennale, Festspielhaus Recklinghausen
In: Orpheus 12/2002, S. 42 (zur aktuellen Ausgabe)

Von ganz eigenem Reiz ist es, wenn das in Liebe, Begehren und Ha� miteinander verbundene Personal von Don Giovanni wirklich im heiratsf�higen Alter ist: Selten waren Zerlina (Maria Fontosh) und Donna Anna (Maria Bayo) so jugendlich-begehrenswert, war Don Giovanni (St�phane Degout) so juvenil-triebgesteuert und Masetto (Markus Butter) so verzweifelt eifers�chtig wie in Klaus Michael Gr�bers Inszenierung anl��lich der diesj�hrigen RuhrTriennale. Jos� Fardilha gab im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen als Leporello gl�nzend den Conferencier des Abends, ohne ins sonst h�ufig zu beklagende Klamottenhafte zu verfallen - wie auch Donna Elvira (Catherine Naglestad) gekonnt vermied, ihre D�piertheit der L�cherlichkeit preiszugeben oder ihre Rage in Hysterie umschlagen zu lassen. Toby Spence verlieh Don Ottavio �ber dessen bekannt wortreiche Tatenlosigkeit hinaus eine ber�hrend somnambule Aura. Diesen Eindruck unterst�tzte, wenn auch unbeabsichtigt, die Zartheit seiner lyrischen Stimme. Zweifellos w�chst mit diesem jungen Tenor eine sch�ne Hoffnung f�r die Partie heran - doch �berfordert sie ihn augenblicklich noch. Bayo, die sich ihren gro�en Arien mit jener unverspannten Konzentration zuwandte, die sich magisch auf das Publikum �bertr�gt, sowie Fontosh und Naglestad umgarnten Mitspieler und Publikum mit geschmeidigen, nuancenreichen Stimmen von in Ans�tzen jugendlich-dramatischer bis soubrettenhafter Pr�gung. Degout gl�nzte mit erotisch-irisierendem Kavalierbariton, Fardilha mit blendend fokussiertem Buffotimbre, w�hrend Butter sich stimmlich durchaus als Anw�rter auf das seri�se Fach pr�sentierte. Masettos Eifersucht wurde so dankenswerterweise die h�ufig erlebbare N�he zur albernen Emp�rung des Dorfdeppen genommen. Wenn Hans Zender am Pult des ebenso disziplinierten wie klangsch�nen paneurop�ischen Mahler Chamber Orchestras Don Giovanni mit pr�ziser Wucht schlie�lich in den Orkus schickt, dann glauben wir Anatoli Kotschergas majest�tischer Ba�gewalt, da� der reulose S�nder dem H�ndedruck des Komturs nicht anders als tot entrinnen kann.
   Gr�bers Inszenierung in den Bildern Eduardo Arroyos und den Kost�men Rudy Sabounghis suchte nicht, die disparaten Sph�ren, Schmerz und Schrecken neben Komik und Ausgelassenheit, zu vers�hnen. Er akzeptierte den Kontrast und betonte ihn lustvoll - das Publikum folgte ihm gerne.

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Operngeschichte en miniature

Buchrezension zu: Elisabeth Schmierer, Kleine Geschichte der Oper bei Reclam, in: Opernwelt 2/2003, S. 27  (zur aktuellen Ausgabe)

L�sst sich auf knapp 300 Seiten eines Reclam-Heftes die abendl�ndische Operngeschichte sinnvoll zusammendr�ngen? Wenn sie von einer ausgewiesenen Kennerin des Genres mit der Pr�zision der gelernten Wissenschaftlerin bei gleichzeitiger Einsicht in notwendige didaktische Reduktion zusammengefasst wird, lautet die Antwort unumwunden: ja! Elisabeth Schmierer, die bereits 1999 an der �Operngeschichte in einem Band� bei Henschel mitwirkte und auch das j�ngst erschienene �Lexikon der Oper� im Laaber-Verlag verantwortet, geht es in ihrer bereits 2001 herausgebrachten �Kleinen Geschichte der Oper� insbesondere um die Vermittlung von Zusammenh�ngen, die jede Geschichte abseits blo�er Koinzidenzen und Abfolgen als Entwicklung erst nachdr�cklich verst�ndlich machen.
    So werden vier Jahrhunderte Oper bis zur Jahrtausendwende erz�hlend in ihrer Kausalit�t analysiert. Eine narrative Struktur [�] verbindet sich mit klar positionierter Analyse: Wer nicht nur wissen will, wer sich etwa beim Buffonistenstreit mit wem vordergr�ndig wor�ber stritt, sondern Zusammenh�nge, Hinweise auf �bergeordnete politische Aspekte, auf Parallelen in den anderen K�nsten und die punktuelle Veranschaulichung �sthetischer Sachverhalte an konkreten Werken sch�tzt, der wird diesen Reclam-Band nicht missen wollen. Wie nebenbei erschlie�t sich bei der Lekt�re auch das reiche Fachvokabular der Oper: Com�die en Vaudeville, Risorgimento, Verismo, Zeitoper - alles b�hmische D�rfer? Die gelungene Vernetzung der Informationen in ihren kausalen Beziehungen erleichtert auch dem nichtfachm�nnischen Leser die Aufnahme spezieller Termini.
   Die vielfach zu konstatierende Achillesferse gedruckter Musikgeschichte, die Beschreibung und ggf. Bewertung neuester Entwicklungen, offenbart jedoch auch in diesem Band eine Schwachstelle. Die Souver�nit�t der Darstellung, der jeweils klar umrissene analytische Fokus bis zum letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts scheint in den Kapiteln zu den beschlie�enden 30 Jahren Operngeschichte einer nur verbr�mt gewichteten, eher aufz�hlenden Reihung und einer nicht unbedingt zwingenden Bemessung in der Ausf�hrlichkeit von Beispielen gewichen. Summa summarum: Der f�r die Westentasche geeignete und mit gut sieben Euro sehr erschwingliche Band geh�rt in den Besitz des auf konzentrierte Auffrischung bedachten Fachmannes ebenso wie in den eines jeden Theaterbesuchers, der im Zuschauerraum verstehen will, wie ihm geschieht, und im Foyer mit seiner Einsicht in die Beziehung des Erlebten zum mehrhundertj�hrigen Ganzen gl�nzen m�chte.


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